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| Eins die Kirche Herz Jesu Foto: Schulz-Colberg |
Umbauprozess des Altenzentrums St. Michael
Der Umbau der katholischen Kirche Herz Jesu zum Foyer des Altenzentrums St. Michael mit Kapelle und der Neubau des Pflegeheims
auf dem Grundstück dahinter wird durch die Neustrukturierung der katholischen Gemeinden in Bremen möglich. Sie wurden am 1.
Januar 2007 zu größeren Einheiten, so genannten "Pastoralen Räumen", zusammengefasst.
Herz Jesu gehört nun mit anderen Gemeinden zu St. Franziskus. Dank des Caritasverbandes können die Gemeindemitglieder von
Herz Jesu jedoch den Sonntagsgottesdienst in der neuen Kapelle wohnortnah feiern und auch weitere Räume für ehrenamtliche
Arbeit nutzen.
Architekt Ulrich Tilgner hatte schon andere Einrichtungen für die Caritas-Altenhilfe in Bremen erfolgreich neu- und umgebaut.
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Fest zum Aufbruch am 10. Juni 2007
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Fest zum Aufbruch Foto: Schulz-Colberg
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Gemeindemitglieder und Altenheimbewohner wünschten sich vor dem Umbau der Herz-Jesu-Kirche zu einem Teil des Caritas-Altenzentrums
St. Michael ein gutes Zusammenwachsen. Bei schönstem Wetter feierten 300 Neustädter ein "Fest zum Aufbruch".
"Auf ein gutes Zusammenwachsen", "Viel Freude den Bewohner von St. Michael in Ihrem neuen Zuhause" und "Schön, dass die Kirche
erhalten bleibt" waren typische Gedanken, die die Neustädter formulierten. Sie feierten einen letzten Gottesdienst in der
katholischen Kirche Herz Jesu Kirche.
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Spatenstich am 12. September 2007
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Spatenstich Foto: Schulz-Colberg
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Am 12. September 2007 wurde auf dem Gelände zwischen dem Caritas-Altenzentrum St. Michael und dem Gebäude der Herz-Jesu-Kirche
der Spatenstich für den Ersatzneubau des bestehenden Pflegeheims gesetzt. Alle Beteiligten legten selbst Hand an: Die Geschäftsführung
des Caritasverbandes Bremen, der Architekt, der Bauunternehmer und auch Propst Ansgar Lüttel stachen mit dem Spaten in die
grüne Wiese.
Die Geschäftsbereichsleiterin der Caritas-Altenhilfe in Bremen, Martina kleine Bornhorst sagte anlässlich des Baustarts: "Die
Architektur wird nach dem Neu- und Umbau modernsten Konzepte der Altenhilfe entsprechen. Die Bewohner des Neubaus werden in
Einzelzimmern mit einem eigenen Bad leben, die Struktur des Hauses ist sehr übersichtlich, es gibt kurze und funktionale Wege
für die Mitarbeiter und für die Senioren."
Caritasdirektor Martin Böckmann dankte der "ARD-Fernsehlotterie - Ein Platz an der Sonne", die den Neubau des Pflegeheimes
mit 500.000 Euro förderte.
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Grundsteinlegung am 28. März 2008
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Grundsteinlegung Foto: Schulz-Colberg
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"Wer will die fleißigen Handwerker sehen", sangen 50 Kindergartenkinder der Kindertagestätte Kornstraße vor rund 160 geladenen
Gästen in Huckelriede. Diese hatten sich im noch rustikalen Rohbau anlässlich der Grundsteinlegung des neuen Pflegeheims St.
Michael in Huckelriede am 28. März 2008 versammelt. Vertreter von Kirche, Stadt und Gesundheitswesen waren gekommen gekommen.
Dr. Karl Bronke, Abteilungsleiter Soziales der Senatorin für Gesundheit und Soziales bestellte Grüße von Senatorin Rosenkötter
und fand: "Die Caritas betreibt Altenpflege auf hohem Niveau."
Propst Ansgar Lüttel weihte den Grundstein mit Flammenkreuz. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates des Caritasverbandes Bremen
erklärte: "Baustellen gehören zum Leben wie Veränderungen im Allgemeinen." Nicht nur der Rohbau, sondern auch die Kirche in
Bremen sei derzeit eine Baustelle. "Als Kirche in der Stadt müssen wir uns auf Veränderungen einstellen", sagte Lüttel. "Ich
bin dankbar für die gute Lösung, wie hier eine vorhandener kirchlicher Bau mit einer anderen kirchlichen Einrichtung verbunden
wird."
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Einweihung des Neubaus am 15. Mai 2009
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| Eingangsbereich und Kapelle des Altenzentrums St. Michael |
Am 15. Mai 2009 wurden das Altenzentrum St. Michael und die Herz-Jesu-Kapelle eingweieht. Außerdem feierten die Beteiligten das
50-jährige Bestehen der gesamten Altenhilfe-Einrichtung im Stadtteil Huckelriede. Bischof Franz-Josef Bode aus Osnabrück leitete
den Festgottesdienst.
Die ehemalige katholische Kirche Herz Jesu ist jetzt der Eingangsbereich des neuen Caritas-Altenzentrums St. Michael. Ein
abgetrennter Teil dienst als von Bewohnern und Gemeinde gemeinsam genutzte Kapelle.
Im Neubau sind jetzt Wohnen mit Service, Tagespflege, Altenpflegeheim, eine WG und das Dienstleistungszentrum vereint. Außerdem
sind dort die Caritas-Ambulanten Hilfen zur Erziehung und die Schuldnerberatung der Caritas untergebracht.
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Weitere Bilder vom Neu- und Umbau finden Sie hier.
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